Heute steht wieder ein Reisetag an. Nach dem Frühstück
laufen wir noch eine kurze Runde durch das „Historic Village“ von Yungaburra,
welches etwa aus der Zeit des beginnenden 20. Jahrhundert datiert (also kaum
mehr als einhundert Jahre alt ist) und aus ein paar hübsch hergerichteten
Häusern besteht, die auch im wilden Westen gestanden haben könnten.
Dann machen
wir uns auf den Weg. Abstecher machen wir zum Lake Echam, einem Kratersee (als
Überbleibsel urzeitlicher vulkanischer Aktivität in dieser Gegend), sowie zu
den Milla Milla Falls, einem kleinen, hübschen Wasserfall mit See, in dem man
baden kann (keine Krokodile…).
Die Fahrt geht über den Highway durch bergige, aber überall
mit Weideland oder Zuckerrohrfeldern bedeckte Landschaft. Die Sonne scheint,
die Luft ist frisch, so dass das Autofahren keine Probleme macht. So sind wir
schon kurz nach 14 Uhr an unserem Ziel angekommen, dem Ort Mission Beach. Die
letzte Strecke geht wieder durch „Cassowary Country“ – und tatsächlich sehen
wir an der Straße zweimal einen Kasuar (einmal muss ich stark abbremsen, um das
Tier nicht zu überfahren, das gerade über die Straße rennt). Wiederum gelingt
es uns aber nicht, ein schönes Foto zu machen. Die Vögel sind einfach zu
schnell im Gebüsch verschwunden.
Der Strand von Mission Beach gilt als besonders schön, auch
weil hier der tropische Regenwald bis an den Strand heran reicht. Also heißt es
für uns, den Nachmittag am Strand zu verbringen. Der Strand ist wirklich sehr
schön, es sind vergleichsweise wenige Leute da. Uns fällt auf, dass man hier
kaum Muscheln im Sand findet. Ob das wohl am vorgelagerten Great Barrier Reef
liegt? Keine Ahnung.
Am Abend haben wir dann mit dem Kasuar-Foto doch noch Glück.
Ein Kasuar läuft mitten durch das Anwesen unserer Lodge, in der wir heute
übernachten, was bei den Gästen eine kurze Aufregung erzeugt. Bei mir auch.
Aber ich bekomme doch ein paar halbwegs vernünftige Fotos hin.
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