Freitag, 29. Juli 2016

25.07.16 – tropischer Regenwald und Cap Tribulation


Heute wollen wir mit dem Mietwagen von Cairns aus die Küste entlang nach Norden, zum Cape Tribulation. Nach der Übernahme des Wagens machen wir uns auf den Weg. Für die 145 km lange Strecke sind laut Navi etwa 3,5h zu rechnen – wegen der Geschwindigkeitsbegrenzungen und der kurvenreichen Strecke kann man nicht sonderlich schnell fahren. Das ist mir auch recht so, denn ich muß mich erst an das Fahren bei Linksverkehr gewöhnen. Außerdem mache ich beim Abbiegen immer statt dem Blinker den Scheibenwischer an- auch der Blinkschalter befindet sich hier auf der anderen Seite des Lenkrades.

Bei unserem ersten Pausenstopp an der Startstelle von Drachenfliegern hoch über der Steilküste beobachten wir ein Brautpaar beim Selfie fotografieren – es stellt sich heraus, dass dies ein deutsches Paar ist, welches sich soeben hat trauen lassen. Na, herzlichen Glückwunsch!

Unsere nächste Pause machen wir in Port Douglas, einem Urlaubsort mit Palmen besäumten Traumstrand, aber ohne Badende im Meer - man ahnt es schon: Warnung vor Krokodilen. Wir wandern ein wenig durch den Ort, beobachten die Leute und Geschäfte,und nehmen schließlich einen Eis-Kaffee in einem hübschen kleinen Laden zu uns.
Am Ende landen dabei im Austausch für ein paar Aussi-Dollar ein paar Mitbringsel in der Tasche meiner Frau. Eine gute Idee, die Kunden mit gutem Kaffee zum Verweilen mit Blick auf die Auslagen zu bringen – das ist gut für’s Geschäft…
Dieser Stopp dauert länger, als gedacht. So müssen wir und dann ein wenig sputen, und eine geplante Zwischenstation auslassen. Wir wollen unbedingt vor Einbruch der Dämmerung unser Ziel erreichen, denn das Fahren bei Dunkelheit ist wegen der Känguruhs, die offenbar vom Scheinwerferlicht angelockt oft vor die Autos springen, ziemlich gefährlich und wird nicht empfohlen.

In Höhe des Daintree Nationalparkes geht der Highway mitten durch den Regenwald, das ist eine tolle Gegend. Hier leben die seltenen Kasuare, ca. 1,5 m große, flugunfähige Laufvögel – leider bekommen wir keine zu Gesicht.

Am Cape Tribulation wohnen wir für die nächsten zwei Tage auf einer ca. 44 ha großen Obst-Farm, hier stehen 10 kleine Bungalows für Gäste auf dem weitläufigen Gelände zur Verfügung. Die Gastgeber sind sehr nette Leute. Den Abend beschließen wir bei einem guten Abendessen (meine Frau: sehr leckeres Schweinefleisch, im Ofen knusprig gebacken, auf Salat von grüner Papaya; ich: Barramundi - Fisch gebraten mit Chili-Kokos-Soße und Reis) und einer Flasche australischem Rosé- Wein in einem nahe gelegenen Restaurant.

Auf dem Heimweg ist es stockfinster auf der Straße (keine Straßenbeleuchtung in dieser Gegend), dafür ist der Sternenhimmel wieder eine Wucht. 

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