Heute wollen wir mit dem Mietwagen von Cairns aus die Küste entlang nach
Norden, zum Cape Tribulation. Nach der Übernahme des Wagens machen wir uns auf
den Weg. Für die 145 km lange Strecke sind laut Navi etwa 3,5h zu rechnen –
wegen der Geschwindigkeitsbegrenzungen und der kurvenreichen Strecke kann man
nicht sonderlich schnell fahren. Das ist mir auch recht so, denn ich muß mich
erst an das Fahren bei Linksverkehr gewöhnen. Außerdem mache ich beim Abbiegen
immer statt dem Blinker den Scheibenwischer an- auch der Blinkschalter befindet
sich hier auf der anderen Seite des Lenkrades.
Bei unserem ersten Pausenstopp an der Startstelle von
Drachenfliegern hoch über der Steilküste beobachten wir ein Brautpaar beim
Selfie fotografieren – es stellt sich heraus, dass dies ein deutsches Paar ist,
welches sich soeben hat trauen lassen. Na, herzlichen Glückwunsch!
In Höhe des Daintree Nationalparkes geht der Highway mitten
durch den Regenwald, das ist eine tolle Gegend. Hier leben die seltenen
Kasuare, ca. 1,5 m große, flugunfähige Laufvögel – leider bekommen wir keine zu
Gesicht.
Am Cape Tribulation wohnen wir für die nächsten zwei Tage auf
einer ca. 44 ha großen Obst-Farm, hier stehen 10 kleine Bungalows für Gäste auf
dem weitläufigen Gelände zur Verfügung. Die Gastgeber sind sehr nette Leute.
Den Abend beschließen wir bei einem guten Abendessen (meine Frau: sehr leckeres
Schweinefleisch, im Ofen knusprig gebacken, auf Salat von grüner Papaya; ich:
Barramundi - Fisch gebraten mit Chili-Kokos-Soße und Reis) und einer Flasche
australischem Rosé- Wein in einem nahe gelegenen Restaurant.
Auf dem Heimweg ist es stockfinster auf der Straße (keine Straßenbeleuchtung in dieser Gegend), dafür ist der Sternenhimmel wieder eine Wucht.
Auf dem Heimweg ist es stockfinster auf der Straße (keine Straßenbeleuchtung in dieser Gegend), dafür ist der Sternenhimmel wieder eine Wucht.
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